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Achim Dunker – Portrait Lighting Rezession

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Achim Dunker hat uns sein neues Buch geschickt. Mit seinem Buch „Die chinesische Sonne scheint immer von unten“ hat er ein Standardwerk für Lichtequipment im deutschen Markt geschrieben. Für den ersten Einstieg zum Thema Licht empfehlen wir immer sehr gerne dieses Buch, weil es wirklich einen guten Überblick über die unterschiedlichen Lampen und Einsatzzwecke gibt. In seinem neuen Buch geht es konkreter um die Anwendung von diesen unterschiedlichen Lampen.

Das Buch soll ein kleiner On-Set-Ratgeber sein und von der Größe passt dies auch gut. Man kann das Buch sehr gut auf jedem Dreh dabei haben, da es in jede Jacken- oder Kameratasche passt. Beim ersten Durchblättern sieht man sofort eine Vielzahl von Bildern mit den unterschiedlichsten Lichtstups und kleinere Textabschnitten. Außerdem fällt auch die Mehrsprachigkeit auf, das Buch ist nämlich siebensprachig. Beim ersten Anschauen ist es oft etwas schwierig, direkt die richtige Sprache zu finden, Englisch geht z. B. oft nahtlos ohne besondere Markierung (natürlich nach einer abgeschlossenen Aussage) ins Deutsche über.

Das Buch

Man kann das Buch schnell in einem Zug durchlesen, da es nicht sehr viel Text gibt. Der Text ist einfach und verständlich geschrieben und dient zur Erklärung der gezeigten Lichtsetups. Zusätzlich zu den Fotos gibt es noch Schemata der Lichtsetups, man kann also immer genau nachvollziehen, wie ein bestimmtes Lichtsetup umzusetzen ist. Zusätzlich zu unterschiedlichen Lichtstups gibt es auch Tipps zu Folien, Rigging und Posen. Gerade die kleinen Tipps zum Riggen, zu den Folien und zu den unterschiedlichen Arten von Scrims gefallen uns sehr gut. Hier bekommt der Neuling einen guten Überblick über die unterschiedlichen Materialien. Bei den Folien werden zum Beispiel mehrere Folien (CTB, CTO, etc.) gezeigt und deren Wirkung angedeutet.

Das Buch richtet sich unserer Meinung nach an junge Filmemacher, die mit kleinen und leichten Setups unterwegs sind. Die Ausleuchtung beschränkt sich hier auf einfache Ausleuchtungen (was nicht negativ gemeint ist) ohne Bewegung. Es wird meistens nur eine Szene ausgeleuchtet, die Darsteller befinden sich an einem festen Punkt. Man könnte hier noch den Punkt Bewegung in der Szene aufnehmen, ein Darsteller bewegt sich im Raum und dadurch könnten auch unterschiedliche Lichtstimmungen mit nur einem Setup entstehen.

Zusammenfassung

Uns gefällt das Buch Porträt Lighting sehr gut. Wir verwenden es als kleines Nachschlage- und Inspirationswerk.
Für den Dreh eignet es sich für uns nicht unbedingt, da wir meistens die Lichtstimmung und das richtige Equipment bereits vorher in der Konzeption festlegen. Beim Dreh passen wir unsere Lichtsetups auf die gegebene Situation an, weil in der Regel nicht alles so funktioniert, wie man sich das in der Konzeptionsphase gedacht hat. Aber wir schmeißen selten einen Lichtplan komplett um. Für einen Neuling könnten wir uns das Buch als kleinen Spickzettel auf dem Dreh sehr gut vorstellen, man sollte aber aufpassen, dass man sich nicht zu viel auf das Buch verlässt und man lieber erstmal selbst die gegebene Situation anschaut und erstmal mit dem arbeitet, was man hat.

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