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Kameramonitor – Monitor kalibrieren

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Im letzten Artikel Kameramonitor ging es konkret um den externen Monitor und wie man ihn verwendet. Heute gibt es einen Artikel über die Monitor Kalibrierung. Uns geht es hierbei um die Farbkalibrierung eines externen Monitors.

Wie ihr wisst, verwenden viele Hersteller unterschiedliche Monitorpanels und jeder Hersteller hat wahrscheinlich eine eigene Methode, wie das HDMI- oder SDI-Signal von der Kamera verarbeitet wird, um ein Bild auf dem Monitor auszugeben. Leider sind diese Grundeinstellungen oft nicht sehr genau und später im Schnitt ist man überrascht, weil das Bild sich deutlich vom externen Kameramonitor unterscheidet.

Wir haben daher unseren SmallHD DP6 einigermaßen auf das Bild von unseren Kameras eingestellt. Eine komplette Übereinstimmung kann man nur schwer erreichen, da, wie Eingangs schon geschildert, die Hersteller unterschiedliche Panels verwenden.

Die Herangehensweise ist hier relativ einfach, man befestigt den externen Monitor so an der Kamera, dass man beide Bilder gleichzeitig beurteilen kann. Dann geht man in das Bildeinstellungsmenü des externen Monitors und versucht die beiden Bilder anzugleichen.

Der DP6 kann bis zu 9 unterschiedliche Bildprofile speichern und so kann man für mehrere Kameras ein Bildprofil anlegen. Wir haben vier Presets für unsere Kameras; C300 CLOG, C300 CLUT, Sony SLOG und Sony SLUT. Das CLUT und SLUT Profil sind angepasste Bildprofile und keine richtige LUT, bei diesen Profilen haben wir lediglich den Kontrast und die Sättigung erhöht, damit man ungefähr beurteilen kann, wie das Bild mit einer normalen LUT am Schnittrechner aussehen könnte. Der DP6 hat noch keine Möglichkeit richtige LUTs zu laden und daher muss man sich hier über die Bildprofile helfen.

Beim SmallHD 501 kann man spezielle LUTS für die unterschiedlichen Kameras laden und so das Bild noch einmal genauer betrachten.

Die Farbkalibrierung des externen Monitors ist aber auch nur eine ungefähre Darstellung, gerade bei der Belichtung sollte man sich eher auf die Kontrollmonitore verlassen, aber für eine schnelle Belichtung reicht es aus und mit der Zeit lernt man auch seine Kamera besser einzuschätzen und weiß, wie viel Spielraum man jeweils im Schatten und in den Lichtern hat.

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