Tipps zum Filmen: 3-Shots

Bei den letzten Tipps zum Filmen haben wir euch den ND-Filter vorgestellt.
In diesem Artikel geht es um die 3-Shots-Technik.
Wir sprechen hier von Kameraeinstellungen, zum Beispiel Totale, Halbtotale und Nahaufnahme. Unterschiedliche Einstellungsgrößen machen einen Film interessant.
Versucht einfach, bei eurem nächsten Video von jedem Motiv drei Einstellungen zu drehen.
Das genannte Beispiel (Totale, Halbtotale, Nahaufnahme) geht vom Allgemeinen ins Detail.
Man könnte aber auch von einer Supertotalen in eine extreme Nahaufnahme gehen und erst in der dritten Einstellung die Szene mit einer Halbtotalen auflösen.
(Kleine Randnotiz: Auf den Zoom sollte hier bewusst verzichtet werden. Im Allgemeinen sollten man sowieso nur selten die Zoomfunktion nutzen.)
Am besten macht man diese Übung mit einer Festbrennweite, so ist man gezwungen, herumzulaufen, um die unterschiedlichen Einstellungen zu bekommen.
Lasst den Film vorher in eurem Kopf ablaufen. Wie spielen die verschiedenen Einstellungsgrößen zusammen? Im Schnitt werdet ihr sehen, dass eure Filme deutlich interessanter und abwechslungsreicher werden.

Unsere Praktikantin hat diesen kleinen Film als Beispiel produziert:

Ausblick:
Mit speziellem Equipment lassen sich auch die Einstellungsgrößen ohne Schnitt vermischen.
Mit einem Kran kann man zum Beispiel von einer Close-Up zu einer Totalen gehen.
Oder man setzt die Kamera auf einen Dolly, beginnt bei einer Halbtotalen und fährt langsam zu einer Close-Up.

Weitere Tipps zum Filmen gibt es hier:
Tipps zum Filmen: NLE-Projektorganisation 
Tipps zum Filmen: Richtig Schwenken
Tipps zum Filmen: Kamera-Check
Tipps zum Filmen: ND-Filter