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Datensicherung mit Synology

Wie schnell die Zeit vergeht. Das Jahr 2017 hat sich eigentlich schon wieder erledigt. Ich hatte in letzter Zeit so viel zu tun, dass ich mich überhaupt nicht mehr um den Blog kümmern konnte. Ich habe zwar noch viele Artikel in der Vorbereitung, aber bis alle fertig geschrieben sind, die Bilder gemacht wurden und der [...]

SmallHD 502 + Sidefinder

Heute gibt es einen kürzeren Artikel, wir stellen euch nämlich den SmallHD 502 Kameramonitor vor. Fleißige Leser von uns wissen, dass wir ja letztes Jahr den SmallHD 501 schon vorgestellt haben. Der SmallHD 502 ist praktisch ein 501 mit SDI. An sich gilt auch alles vom 501 für den 502. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig [...]

DJI Ronin M – Nanuk Case

Letztes Jahr haben wir unseren Nebula 4100 Lite gegen einen DJI Ronin-M eingetauscht. Der Gimbal muss natürlich auch ordentlich verstaut werden können, daher braucht man ein gutes Case. DJI bietet ein eigenes Case für den Ronin-M an. Es gibt aber auch viele andere Hersteller, zwei weitere Cases von MC-Case Nanuk Case haben wir getestet. Vor dem Kauf, [...]

Blackmagic URSA Mini Pro – Teil 1

Das ist der erste Teil über die Ursa Mini Pro von Blackmagic. Aber zunächst das Inhaltsverzeichnis: Einführung Erster Eindruck Bedienung und Technik Aufnahme Audio Fazit EINFÜHRUNG Blackmagic reduziert das Kameraportfolio Blackmagic hört nicht auf. In der Artikelserie zur Blackmagic Micro haben wir euch ja bereits das Portfolio von Blackmagic vorgestellt. Mittlerweile hat sich aber einiges bei [...]

Praxisbeispiel – OGRÓD – Wisła

Jetzt war es einige Zeit etwas ruhiger im Blog. Ich hatte einfach keine Zeit, jede Woche einen Blogartikel zu veröffentlichen. Kaum macht man dann etwas weniger am Blog, ist das Jahr fast schon wieder halb vorbei. Diese Woche gibt es dafür wieder einen etwas ausführlicheren Artikel über unser Musikvideo Wisła vom Album OGRÓD. OGRÓD ist das [...]

Jahresrückblick 2016

Das Jahr 2016 ist schnell vergangen. Wir haben fast jede Woche einen neuen Blogartikel geschrieben, nicht nur für euch, sondern auch für uns. Denn bei jedem Blogartikel lernen wir auch wieder etwas dazu. Durch die Recherche erfährt man doch immer wieder etwas neues zum Thema. In diesem Artikel sammeln wir noch einmal alle Artikel für euch. Wir hoffen euch haben unsere Artikel gefallen. Wir versuchen natürlich auch 2017 wieder neue Artikel zu veröffentlichen. USBCell AA Akkus 26. Dezember 2016 By dielichtfaenger In Allgemein No CommentsHeute haben wir einen Miniartikel für euch. Wir haben vor kurzem auf amazon diese USBCell AA Akkus entdeckt und wollten diese euch kurz vorstellen.Die Akkus eignen sich laut Hersteller sehr gut für Bluetoothtastaturen und Bluetoothmäuse. Wenn man mehr Leist...Weiterlesen Mobile Festplatte – Lacie Rugged Thunderbolt 19. Dezember 2016 By dielichtfaenger In Allgemein No CommentsIn unserem Artikel zur Datensicherung haben wir euch bereits die stoßfesten Festplatten von Lacie vorgestellt. Mittlerweile haben wir die beiden Lacie Rugged durch das Nachfolgermodell ausgetauscht. Wir haben uns für die Variante mit 2TB entschieden, damit w...Weiterlesen Sensorreinigung mit Eyelead 12. Dezember 2016 By dielichtfaenger In Allgemein, Equipment No CommentsIn letzter Zeit ist uns immer häufiger aufgefallen, dass die Bilder der 5D langsam an Brillanz verlieren. Außerdem haben wir ein kleines Haar am Rand von jedem Bild unscharf gesehen und dieses befand sich nicht auf dem Objektiv. Beim genauerem Betrachten des...Weiterlesen DJI Ronin M – Akku Hinweis 5. Dezember 2016 By dielichtfaenger In Allgemein, Equipment No CommentsDer heutige Artikel ist etwas kürzer, da es sich nur um einen kleinen Hinweis zu den Akkus vom [...]

USBCell AA Akkus

Heute haben wir einen Miniartikel für euch. Wir haben vor kurzem auf amazon diese USBCell AA Akkus entdeckt und wollten diese euch kurz vorstellen. Die Akkus eignen sich laut Hersteller sehr gut für Bluetoothtastaturen und Bluetoothmäuse. Wenn man mehr Leistung benötigt, dann sollte man dann doch zu richtigen Akkus greifen. Wir verwenden die Akkus in einer Apple Magic Mouse und konnten ca. 1 Woche damit arbeiten, mit richtigen Akkus liegt die Laufzeit deutlich darüber. Man sollte sich also gleich 4 USB-AA-Akkus besorgen, so kann ein paar immer geladen werden, während man das andere Paar benutzt. Ein Nachteil der USBCell AA Akkus ist, dass sie sich sehr schnell entladen, wenn man sie nicht benutzt. Gerade für Leute, die kein Ladegerät für AA-Akkus besitzen, eignen sich die USBCell AA Akkus sehr gut. Wir haben zwar ein Ladegerät für die AA-Akkus, laden aber hier oft die Akkus die wir bei einem Dreh brauchen. Mit den USBCell Akkus belegt man hier kein Plätze, sondern kann sie bequem am Rechner laden.

Mobile Festplatte – Lacie Rugged Thunderbolt

In unserem Artikel zur Datensicherung haben wir euch bereits die stoßfesten Festplatten von Lacie vorgestellt. Mittlerweile haben wir die beiden Lacie Rugged durch das Nachfolgermodell ausgetauscht. Wir haben uns für die Variante mit 2TB entschieden, damit wir hier noch etwas mehr Platz für Material haben. Gerade wenn man in Richtung 4K plant, kann man nie genug Speicherplatz haben. VERARBEITUNG Die LaCie Rigget Thunderbolt macht einen soliden Eindruck, aber das haben die Vorgängermodelle auch schon. Der orange Schutzgummi füllt sich etwas griffiger und stabiler an, aber das könnte auch daran liegen, dass unsere anderen Festplatten schon etwas älter sind und sich daher der Gummi schon abgenutzt hat. Das Thunderbolt-Modell ist etwas niedriger und minimal kürzer als das vorherige Modell. BACKUP AUF DEM DREH ERSTELLEN Wie ihr wisst, verwenden wir die mobilen Platten in der Regel als Backup auf einem Dreh. Hierfür sollte man immer zwei Festplatten dabei haben um direkt 2 Backups zu haben. Oder man verwendet nur eine Festplatte und mehrere SD- oder CF-Karten und löscht die Karten nicht, wenn sie voll sind. Wir benutzen aber meistens zwei Festplatten. Wenn man ein älteres Macbook Pro hat, dann hat man in der Regel nur ein Thunderboltanschluss und kann also nur eine Festplatte verwenden. Dies ist ein kleiner Nachteil bei der Lacie Rugged Thunderbolt, da man nicht direkt die Daten durchschleifen kann. Bei den alten Rugged mit Firewire konnte man zwei Festplatten hintereinander schalten und konnte somit direkt zwei Sicherungen gleichzeitig machen und hat nur einen Firewireanschluss am Notebook belegt (die meisten haben sowieso nur einen Anschluss). Die Lacie Rugged Thunderbolt unterstützt [...]

Sensorreinigung mit Eyelead

In letzter Zeit ist uns immer häufiger aufgefallen, dass die Bilder der 5D langsam an Brillanz verlieren. Außerdem haben wir ein kleines Haar am Rand von jedem Bild unscharf gesehen und dieses befand sich nicht auf dem Objektiv. Beim genauerem Betrachten des Sensors konnte man das Haar dann deutlich am Rand sehen. Wir haben schon vermutet, dass wir die Kamera wahrscheinlich in den Service geben müssen um den Sensor einmal zu reinigen. Im Internet sind wir dann auf das Eyelead gestolpert und haben uns gedacht, dass man dies doch einmal ausprobieren kann. Es gibt mehrere Methoden, selbst den Sensor zu reinigen, in einem separaten Artikel werden wir die einzelnen Methoden etwas näher vorstellen. In diesem Artikel geht es nur um die Reinigung mit dem Eyelead. Der Eyelead-Tupfer kommt mit Klebestreifen. Auf diesen Klebestreifen wird praktisch der Schmutz und Dreck VORBEREITUNGEN Zunächst sollte man sich ein Bild vom Stand der Dinge machen. Dies bedeutet, man muss herausfinden, wie schmutzig der Sensor ist. Hierfür macht man ein Bild von einer weißen Wand mit einer möglichst kleinen Blende (f/16 oder besser f/22) und einer etwas längeren Belichtungszeit (1/5 bis 1/10). Diese Bild lädt man dann in Bildbearbeitungsprogramm. Hier passt man das Bild so an, dass man die Staubpartikel gut erkennen kann. Der Staub auf dem Sensor ist dunkel, deswegen sollte man den Kontrast erhöhen und zusätzlich Schwarz noch dunkler machen, die hellen Bereiche kann man aufhellen. So sollte der Staub nach einer Zeit gut zu erkennen sein. Man darf aber hier nicht vergessen, dass das Bild spiegelverkehrt ist. Bei der Lokalisierung von Dreck [...]

DJI Ronin M – Akku Hinweis

Der heutige Artikel ist etwas kürzer, da es sich nur um einen kleinen Hinweis zu den Akkus vom Ronin-M handelt. Es gibt zwei unterschiedliche Akkus für den Ronin-M. Einen mit 1580mAh und einen mit 4350mAh. Den größeren Akku kennt man von dem größeren normalen Ronin. Bei dem kleineren Akku handelt es sich um einen Akku speziell für den Ronin-M. Man kann aber beide Akkus mit dem Ronin-M verwenden. Aber man braucht für jeden Akku ein spezielles Ladegerät, DJI weißt darauf hin, dass der größere Akku nicht mit dem Ladegerät vom kleineren Akku geladen werden sollte und auch nicht umgekehrt. Da es sich bei den Akkus um LiPo Akkus handelt, sollte man diesen Warnhinweis wirklich ernst nehmen. Bei falscher Handhabung können diese Akkus in Flammen aufgehen. Natürlich sollte man mit allen Akkutypen verantwortungsvoll umgehen.

BLACKMAGIC MICRO CINEMA CAMERA TEIL 4

In den vorherigen Artikeln haben wir euch die Blackmagic Micro Cinema Camera (Teil1, Teil2, Teil3) sehr ausführlich vorgestellt. Wir haben die Kamera ein paar Monate im Einsatz gehabt und uns entschieden, die Kamera wieder zu verkaufen. In diesem Artikel wollen wir euch die Gründe nennen. Inhaltsverzeichnis: Das Bild Slowmotion RAW Ergonomie Gimbal Zusammenfassung DAS BILD Das Bild der Blackmagic Micro kann man ziemlich genau mit der Blackmagic Pocket vergleichen. Blackmagic gibt zwar an, dass es weniger Aliasing und RollingShutter gibt, aber wir konnten dies nicht bestätigen (siehe Blackmagic Teil2). Vom Bild lohnt sich also ein Upgrade nicht unbedingt. SLOWMOTION Die Blackmagic Micro kann gegenüber der Pocket 50fps und hat somit die Möglichkeit für eine leichte Slowmotion. Uns waren aber die 50fps deutlich zu wenig. Gerade wenn mit SlowMotion im Film arbeiten will, um es als Stilmittel einzusetzen, sollte man eher mit 100fps oder mehr arbeiten. Daher sind die 50fps der Micro nicht unbedingt ein Vorteil für uns. RAW Die Micro hat die Möglichkeit die Bilder in CinemaDNG aufzunehmen und bietet somit sehr viel Spielraum in der Post. Wir drehen aber in der Regel mit ProRes und dies reicht für unsere Projekte derzeit vollkommen aus. Bei Imagefilmen, die zwei bis drei Minuten Laufzeit haben, sammelt man sehr viele Daten. Bei uns sind es je nach Kunde ca. 200 Gigabyte. Bei RAW vervielfacht sich die Datenmenge. Es ist einfach nicht wirtschaftlich. Bei einem kurzen Werbespot ist es sinnvoll, das Bild in RAW aufzunehmen, aber hierfür leihen wir uns dann einfach eine Kamera, die dies beherrscht. Für den Alltagsgebrauch ist es einfach nicht [...]

Kameramonitor – Monitor kalibrieren

Im letzten Artikel Kameramonitor ging es konkret um den externen Monitor und wie man ihn verwendet. Heute gibt es einen Artikel über die Monitor Kalibrierung. Uns geht es hierbei um die Farbkalibrierung eines externen Monitors. Wie ihr wisst, verwenden viele Hersteller unterschiedliche Monitorpanels und jeder Hersteller hat wahrscheinlich eine eigene Methode, wie das HDMI- oder SDI-Signal von der Kamera verarbeitet wird, um ein Bild auf dem Monitor auszugeben. Leider sind diese Grundeinstellungen oft nicht sehr genau und später im Schnitt ist man überrascht, weil das Bild sich deutlich vom externen Kameramonitor unterscheidet. Wir haben daher unseren SmallHD DP6 einigermaßen auf das Bild von unseren Kameras eingestellt. Eine komplette Übereinstimmung kann man nur schwer erreichen, da, wie Eingangs schon geschildert, die Hersteller unterschiedliche Panels verwenden. Die Herangehensweise ist hier relativ einfach, man befestigt den externen Monitor so an der Kamera, dass man beide Bilder gleichzeitig beurteilen kann. Dann geht man in das Bildeinstellungsmenü des externen Monitors und versucht die beiden Bilder anzugleichen. Der DP6 kann bis zu 9 unterschiedliche Bildprofile speichern und so kann man für mehrere Kameras ein Bildprofil anlegen. Wir haben vier Presets für unsere Kameras; C300 CLOG, C300 CLUT, Sony SLOG und Sony SLUT. Das CLUT und SLUT Profil sind angepasste Bildprofile und keine richtige LUT, bei diesen Profilen haben wir lediglich den Kontrast und die Sättigung erhöht, damit man ungefähr beurteilen kann, wie das Bild mit einer normalen LUT am Schnittrechner aussehen könnte. Der DP6 hat noch keine Möglichkeit richtige LUTs zu laden und daher muss man sich hier über die Bildprofile helfen. Beim SmallHD 501 kann [...]

DJI Ronin M – Erweiterungen

Im letzten Artikel zum DJI Ronin M haben wir euch den Gimbal vorgestellt und die Arbeitsweise erläutert. In diesem Artikel wollen wir euch noch ein paar spezielle Teile, die wir mit dem Gimbal verwenden, zeigen. MONITORKABEL Das HDMI-Kabel ist unserer Meinung nach die größte Schwachstelle bei diesem Gimbalsystem, da es außen von der Kamera zu einem Monitor läuft. Daher haben wahrscheinlich die Ingenieure von Freefly Systems die Kabel beim neuen MOVI Pro innen verlegt. Man sollte aber unbedingt einen externen Monitor in Kombination mit dem Ronin M verwenden, da man in der Regel den Kameramonitor nicht sehr gut sieht. Das HDMI-Kabel stört einfach fast immer. Besonders muss man aufpassen, wenn der Gimbal ausgeschaltet ist und man ihn von einem Drehort zum anderen trägt. Falls sich hier nämlich der Gimbal dreht, dann verdreht sich das Kabel und kann auch schon mal aus der HDMI-Buchse gerissen werden (das mag die HDMI-Buchse natürlich überhaupt nicht). Wir verwenden sogenannte flexible HDMI-Kabel, diese Kabel sind besonders flach und flexibel, leider aber nicht sehr gut geschützt, da sie keine Isolierung aus Gummi haben. Diese HDMI-Kabel sind weniger störrisch, man muss aber sehr gut darauf aufpassen. KAMERACAGE Ein Kameracage empfiehlt sich in der Regel immer, um die Kamera zu schützen und zusätzliches Zubehör zu verwenden. Außerdem verwenden wir den Cage auf einem Gimbal, um die empfindliche HDMI-Buchse an der Kamera zu schützen. MONITORHALTERUNG Wir bereits vorhin erläutert, ist ein externer Monitor bei der Arbeit mit Gimbal unverzichtbar. DJI bietet eine Monitorhalterung für die unterschiedlichen Ronin Gimbals an. Mit dieser Halterung kann man einen Monitor über eine Viertel-Zoll [...]

DJI Ronin M

Heute stellen wir euch einen Zweihand-Gimbal von DJI vor, nämlich den DJI Ronin M. Zunächst war DJI im Drohnensektor bekannt, vor allem durch die kleinen, handlichen und einfach zu bedienenden Phantomdrohnen. Mit dem Inspire One- und Inspire Pro-Systemen ist auch für die professionellen Piloten etwas dabei und mit der Mavic besitzt man eine Drohne, die man praktisch in einer Handtasche transportieren könnte. Zusätzlich zu den Drohnen hat DJI aber noch Gimbal-Systeme im Sortiment. Der OSMO ist ein kleiner Einhand-Gimbal mit eingebauter Kamera, die Ronin-Modelle sind Zweihand-Gimbals für unterschiedlich schwere Kameras. Es gibt drei Ronin Modelle, den normalen Ronin, den Ronin MX und den Ronin M. Wir haben uns kürzlich den Ronin M zugelegt und gehen daher auf diesen Gimbal ein. ENTSCHEIDUNG FÜR DEN DJI RONIN M Es gibt einige Hersteller auf dem Gimbal-Markt. Die bekanntesten sind wahrscheinlich DJI (Ronin), Freefly Systems (Movi), Filmpower (Nebula) und Came-TV. Wie ihr bereits wisst, haben wir mit dem Gimbal von Came-TV keine guten Erfahrungen gemacht und der Support von Came-TV war mehr als fragwürdig. Freefly Systems hat kürzlich den MOVI Pro vorgestellt, aber dieser liegt mit knapp 7000€ deutlich über unserem Budget, außerdem ist dieser Gimbal für andere Kameras ausgelegt. Mit dem kleinen Nebula haben wir gute Erfahrungen gemacht, leider ist die Software zum Kalibrieren etwas gewöhnungsbedürftig, man muss genau wissen was man einstellen muss. Schlussendlich haben wir uns auch für den DJI Ronin M entschieden. Wir hatten den Gimbal für zwei Wochen ausgeliehen und haben den Gimbal auf Herz und Nieren bei Drehtagen getestet und wir sind sofort warm geworden mit dem System. ERSTER [...]

Achim Dunker – Portrait Lighting Rezession

Achim Dunker hat uns sein neues Buch geschickt. Mit seinem Buch „Die chinesische Sonne scheint immer von unten“ hat er ein Standardwerk für Lichtequipment im deutschen Markt geschrieben. Für den ersten Einstieg zum Thema Licht empfehlen wir immer sehr gerne dieses Buch, weil es wirklich einen guten Überblick über die unterschiedlichen Lampen und Einsatzzwecke gibt. In seinem neuen Buch geht es konkreter um die Anwendung von diesen unterschiedlichen Lampen. Das Buch soll ein kleiner On-Set-Ratgeber sein und von der Größe passt dies auch gut. Man kann das Buch sehr gut auf jedem Dreh dabei haben, da es in jede Jacken- oder Kameratasche passt. Beim ersten Durchblättern sieht man sofort eine Vielzahl von Bildern mit den unterschiedlichsten Lichtstups und kleinere Textabschnitten. Außerdem fällt auch die Mehrsprachigkeit auf, das Buch ist nämlich siebensprachig. Beim ersten Anschauen ist es oft etwas schwierig, direkt die richtige Sprache zu finden, Englisch geht z. B. oft nahtlos ohne besondere Markierung (natürlich nach einer abgeschlossenen Aussage) ins Deutsche über. DAS BUCH Man kann das Buch schnell in einem Zug durchlesen, da es nicht sehr viel Text gibt. Der Text ist einfach und verständlich geschrieben und dient zur Erklärung der gezeigten Lichtsetups. Zusätzlich zu den Fotos gibt es noch Schemata der Lichtsetups, man kann also immer genau nachvollziehen, wie ein bestimmtes Lichtsetup umzusetzen ist. Zusätzlich zu unterschiedlichen Lichtstups gibt es auch Tipps zu Folien, Rigging und Posen. Gerade die kleinen Tipps zum Riggen, zu den Folien und zu den unterschiedlichen Arten von Scrims gefallen uns sehr gut. Hier bekommt der Neuling einen guten Überblick über die unterschiedlichen Materialien. [...]

Monitorarm – billig und teuer

Heute gehen wir auf ein kleines Stück bei einem Kamerarig ein, den Monitorarm. Wir haben euch ja schon oft erklärt, dass man bei einem Rig lieber etwas mehr Geld in die Hand nimmt, damit man auf dem Dreh problemlos arbeiten kann. Bei einem Monitorarm gilt dies natürlich auch. Es gibt nicht schlimmeres, als einen Monitor, der nicht richtig am Rig befestigt ist und nach und nach die Position ändert. Natürlich kann man auch mit einem günstigen Arm anfangen, wenn man unbedingt einen zusätzlichen Monitor am Kamerarig befestigen muss, aber man muss sich dann klar darüber sein, dass man früher oder später den Arm durch einen besseren austauschen muss. BILLIGE VARIANTE Es gibt unzählige günstige Monitorarme bei Amazon oder anderen Onlineshops. Oft bekommt man einen Arm schon für ca. 20€. Wir haben auch so ein Modell ausprobiert und haben es nach dem Auspacken eigentlich sofort wieder zurückgeschickt. Man dreht diese günstigen Arme fest und nach kurzer Zeit haben sie sich schon wieder gelockert und der Monitor driftet in die „Weiten des Weltraums“ ab. So kann man kein Bild beurteilen. Außerdem befestigt man die günstige Variante oft nur mit 1/4 Zoll Gewindeschrauben am Rig. Diese Schrauben bekommt man meistens auch nicht wirklich fest und so dreht sich der Arm mit Monitor oft selber auf. Dies ist uns übrigens auch bei Modellen im mittleren Preissegment bis ca. 80€ passiert. Dreh- und Angelpunkt ist immer das 1/4 Zoll Gewinde. TEURE VARIANTE Wir verwenden einen Monitorarm von Zacuto. Den Zacuto Arm gibt es in zwei Größen, wir verwenden die kleine Ausführung, haben aber gerade auch [...]

Nebelmaschine – Stairville AF-40

Letzte Woche haben wir euch die Notwendigkeit einer Nebelmaschine oder einem Hazer erläutert. Diese Woche stellen wir euch eine kleine Nebelmaschine vor, die Stairville AF-40 Mini Fog Machine. ÜBERBLICK Die Stairville AF-40 ist eine kleine kompakte Nebelmaschine mit 2kg Gewicht und hat einen Nebelausstoss von ca. 85 m³ pro Minute. Sie wird für kleine Clubs, Bühnen und Partykeller empfohlen. Sie hat keine Funkfernbedienung, sondern nur eine kabelgebunden Fernbedienung, das Kabel ist ca. 4m lang. VERWENDUNG Wir verwenden diese kleine Nebelmaschine bei vielen Drehs und sind sehr zufrieden mit der Leistung, wenn man nicht unbedingt dichten Nebel auf dem Set braucht, dann reicht die AF-40 aus. Die Nebelmaschine braucht ca. 5min zum Aufheizen und muss zwischen den einzelnen Nebelphasen wieder aufheizen. Wenn man die Maschine aufgeheizt hat und sie dann nicht benutzt, dann schaltet der Heizvorgang automatisch ab. Etwas störend ist das Geräusch, das ertönt, wenn die Maschine wieder einsatzbereit ist. Man sollte die Maschine also nicht bei soundkritischen Szenen im gleichen Raum haben. Man darf von dieser kleinen Nebelmaschine keine Wunder erwarten, man kann hiermit keine großen Hallen voll nebeln, aber wir haben auch schon eine kleine Kirche mit der AF-40 vernebelt. Oft braucht man ja keinen dichten Nebel, sondern nur einen leichten Schleier, der das Licht weicher macht. ZUSAMMENFASSUNG Negativ ist bei dieser kleinen Nebelmaschine eigentlich nur das Geräusch, welches man hört, wenn sie aufgeheizt hat. Wenn man nicht unbedingt eine Funk- oder DMX-Bedienung braucht und keine großen Hallen vernebeln möchte, dann kann man hier auch zuschlagen.

Lichtequipment Teil 5 – Nebelmaschinen und Dunstmaschinen

In unserem Artikel Bildgestaltung haben wir euch bereits von der Raumtiefe und wie man diese erhöhen kann erzählt. Staub und andere Partikel in der Luft können dem Raum mehr Tiefe geben. Aber man hat nicht unbedingt immer Staub und Dreck zur Verfügung. Im Gegensatz zu alten Gebäude hat man in neueren Gebäuden eher weniger Staub und somit wirkt auch das Bild deutlich klinischer. Und hier kommen Nebelmaschinen und Dunstmaschinen zum Einsatz. Bei folgenden Bildern haben wir einem Nebel verwendet und einmal nicht. Die Unterschied sind sehr subtil, aber dieser Unterschied macht es oft aus. Das zweite Bild wurde mit einem leichten Nebel gemacht, der Nebel nimmt etwas die Härte aus dem Bild. Aber mit einer Nebelmaschine kann man nicht nur einem Raum mehr Tiefe geben, man kann auch Lichtstrahlen sichtbar machen und so den Raum interessanter wirken lassen. NEBELMASCHINE Bei einer Nebelmaschine (Fogger) wird das sogenannte Nebelfluid verdampft. Nebelfluid besteht aus destilliertem Wasser und Propylenglycol. Wir gehen hier nicht näher auf die chemischen Bestandteile ein. Wichtig ist, dass das Fluid verdampft und somit Nebel erzeugt wird. Da eine normale Nebelmaschine das Fluid verdampft, ist der austretende Nebel warm und steigt somit auf. Bei Horrorfilmen sieht man oft Nebelschwaden am Boden. Dieser Bodennebel kann auch über eine spezielle Nebelmaschine erzeugt werden. Der Nebel wird nach dem Verdampfen wieder gekühlt und steigt somit nicht auf und bleibt eher am Boden. DUNSTMASCHINE Eine Dunstmaschine (Hazer) funktioniert etwas anders als eine Nebelmaschine. Sie hat keinen Verdichter, sondern nur einen Ventilator und erzeugt somit keinen dichten Nebel an der Öffnung sondern nur feinen Dunst, der [...]

Lichtequipment Teil 4 – Kleinigkeiten

In diesem Artikel stellen wir euch einige kleine Helfer aus dem Department Lichtequipment vor. Noch mehr Infos zum Licht gibt es in unsere Kategorie Licht. C47 Eine C47 ist eine handelsübliche Wäscheklammer und man verwendet sie, um Folien (Gels) an einer Lampe zu befestigen. Eine C47 ist aus Holz und leitet sehr wenig Wärme, daher erhitzt sich die Klammer auch bei langen Drehtagen nicht und man kann sie auch ohne Handschuhe von den Lampen entfernen. Natürlich sollte man nie ohne Handschuhe mit heißen Lampen arbeiten. C74 Man kann eine C47 zu einer C74 umbauen und damit Scrims aus einer Lampe holen, ohne sich die Finger zu verbrennen. BELEUCHTERKLEMMEN (METALL) Mit sogenannten Beleuchterklemmen oder Krockos kann man ähnlich wie mit C47, Folien befestigen. Da die Klemmen aber aus Metall sind, verwendet man die Klemmen nicht immer an heißen Lampen, da die Klemmen dann auch sehr heiß werden. Wir verwenden Beleuchterklemmen, wenn wir Folien an einem Extensionsarm befestigen. GAFFERTAPE Das Allzweckwerkzeug auf dem Filmset, man muss einfach immer etwas ankleben oder zusammenkleben oder abkleben und Gaffertape kann man nie genug haben. BLACKWRAP Blackwrap ist an sich schwarze Alufolie. Man kann mit Blackwrap Lichtformen oder abschatten. Man kann aber auch einen Cookie aus BlackWrap bauen und das Blackwrap zwischen zwei Stative spannen. KLEMMENHALTER Man braucht auf einem Set oft sehr viele Klemmen und will nicht unbedingt ein kleines Säckchen mit sich herumtragen. Mit einem handelsüblichen Mini-Spanngurt und einem kleinen Karabiner kann man sich einen Klemmenhalter bauen. Mit dem Klemmenhalter hat man immer die passende Klemme zur Hand. GAFFERTAPE-HALTER Man kann den Klemmenhalter aber auch einfach [...]

Lichtequipment Teil 3 – Cucoloris Gobo Diffusor Styro

In Teil 3 stellen wir euch noch weitere Lichtmodifizierer vor, die Cucoloris, den Gobo, den Diffusor und einen Styro. Wir verwenden selber in der Regel nur Cookies (Cucoloris) und Diffusor, da wir keine Gobos für unsere Lampen haben. Viele, die mit Dedolights arbeiten, arbeiten auch mit Gobos. CUCOLORIS Eine Cucoloris (Cookie) erzeugt unregelmäßige (Blätter und Äste) oder regelmäßige (Fensterrahmen) Schatten. Mit diesen Schatten, kann man einer Szenerie mehr Tiefe geben oder auch bestimmte Schatten simulieren. Oft werden Ast- oder Zweigmuster, Fensterrahmen oder auch Jalousien simuliert. Cookies sind nicht so hitzebeständig wie Gobos und werden daher nicht direkt vor der Lampe oder im Filtereinschub verwendet. Man kann zum Beispiel eine Cucoloris an einen C-Stand hängen und den C-Stand dann ca. 1m vor die Lampe stellen. Der Abstand bestimmt auch den Schatten. GOBO An sich erzeugen ein Gobo und ein Cookie ähnliche Schatten. Der Gobo ist aber hitzebeständig und kann somit direkt in der Lampe (Filterhalter) oder vor der Lampe verwendet werden. Durch die sehr nahe Positionierung an der Lampe kann man sehr klare und harte Schatten mit dem Gobo erzeugen. DIFFUSOR Mit einem Diffusor kann man hartes Licht weicher machen oder weiches Licht noch weicher. Wir verwenden Diffusor vor harten Fresnel- oder Openfacelampen um ein weicheres Licht zu erhalten, oder um hartes Sonnenlicht etwas weicher zu machen. Diffusor gibt es in unterschiedlichen Größen und Stärken. STYRO Ein Styro ist eine Styroporplatte. Mit Styros kann man die Schattenseiten leicht aufhellen oder Licht reflektieren, und es so weicher machen. Gerade, wenn man sehr subtil die Schatten aufhellen möchte, dann ist oft ein Silberreflektor zu [...]
die lichtfänger Josef Sälzle

Hi, ich bin Josef und schreibe bei die lichtfänger über Kamera– , Lichttechnik und über alles was das Filmemachen angeht. Bei Fragen könnt ihr mir gerne eine Mail schreiben.