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Universität Ulm – COPD im Ernstfall – Lehrfilm
Ein Lehrfilm über ärztliche Gesprächsführung bei COPD – vom Notfall bis zur stationären Betreuung.
Dieser Film wurde im Auftrag der Universität Ulm produziert und richtet sich an Medizinstudierende sowie medizinisches Fachpersonal. Gezeigt wird die durchgehende Betreuung einer Patientin mit Atemnot – von der Diagnose von der Hausärztin – zur Erstbehandlung vom Notzarzt über die Notaufnahme bis hin zur stationären Visite.
Im Mittelpunkt stehen die Vermittlung medizinischer Inhalte, der empathische Umgang mit Patient:innen sowie die strukturierte Kommunikation im klinischen Alltag.
Diagnostik, Therapie und Gesprächsführung werden anhand des Fallbeispiels einer Patientin mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) anschaulich gemacht.
Gedreht wurde der Film komplett im TTU – To-Train-U der Universität Ulm, dem modernen Trainingszentrum für Medizinstudierende. Das Gebäude wurde konzipiert, um praktische Fertigkeiten und kommunikative Kompetenzen unter realitätsnahen Bedingungen zu vermitteln.
Das fünfstöckige Simulationshospital bietet auf 3.100 m² eine Vielzahl an vollständig ausgestatteten Behandlungsräumen – darunter ein Notfall-OP, ein Schockraum, eine Hausarztpraxis, eine Ambulanz, ein Intensivzimmer sowie Beobachtungs- und Regieräume. Die flexible Raumnutzung erlaubt die realistische Darstellung verschiedenster medizinischer Szenarien – vom Erstkontakt bis zur Visite.
Der Film zeigt unter anderem:
- Erhebung der Anamnese bei akuter Atemnot
- Lungenfunktionstest und Röntgendiagnostik
- Erstbehandlung und medikamentöse Versorgung
- Gespräch über die Diagnose COPD und Therapiemöglichkeiten
- Aufklärung über Inhalationstherapie und Rauchstopp
- Betreuung in der Notaufnahme und auf Station
- Visite mit ärztlicher und pflegerischer Beteiligung
Ziel des Films: Vermittlung von Handlungskompetenz in Gesprächsführung, Diagnostik und Entscheidungsfindung im Umgang mit chronischen Lungenerkrankungen.
Zielgruppe: Medizinstudierende und medizinisches Fachpersonal in Ausbildung.
Hinweis: Dieser Film dient ausschließlich zu Lehrzwecken.
Mitwirkende
Schauspielpatientin: Helga Reichert
Notarzt 01: Hanno Witte
Notarzt 02: Christoph Weinfurtner
Hausärztin: Annika Hanrieder
Notaufnahme Pflegerin: Stefanie Loos
Notaufnahme Pfleger: Marius Hein
Oberarzt: Armin Imhof
Stationspflegerin: Anlege Sturm
Studentin: Anna Lou Kühn
Fachinhalt von Verena Gaidzik und Andrea Gantned
Drehbuch und Regie: Philipp Linke
Kamera und Farbkorrektur: Josef Sälzle
Kameraassistent: Jonas Becker
Beleuchter: Simon Brüstle
Tonmeister: Andreas Usenbenz
Maske: Beate Hoffmann
Produktion: Philipp Linke über die Universität UIm
Technikverleih: DIE LICHTFÄNGER
Konzeption
Die ursprüngliche Idee für den Film entstand bei Verena Gaidzik und Andrea Gantner: Geplant war zunächst ein klassischer Lehrfilm zur Einführung in die Abläufe im TTU. Gemeinsam mit Philipp wurde das Projekt dann weiterentwickelt. Seine Idee war es, den Film cineastischer und erzählerischer zu denken – nicht nur als Lehrmittel, sondern auch als visuell eindrucksvollen Werbefilm für das neue Trainingszentrum der Universität Ulm.
So entstand ein Format, das Information und Atmosphäre verbindet – und das TTU nicht nur erklärt, sondern erlebbar macht.
Look & Feel
Der Film besticht durch cineastische Bildsprache und höchste Authentizität: Alle Prozesse wurden realitätsnah inszeniert und in echter Umgebung gedreht – mit echtem medizinischem Equipment, hoher Detailtreue und großem Respekt für die Abläufe. Die Kameraarbeit spiegelt die Dynamik der Situationen wider: Handkamera im Rettungswagen erzeugt Spannung und Unmittelbarkeit, während Gespräche in ruhigen Momenten mit statischen Einstellungen auf Stativ inszeniert sind. So entsteht ein filmisches Gesamtbild, das eher an einen szenischen Kurzfilm erinnert als an klassische Lehrfilme.
Seit Jahren arbeiten Philipp und ich gemeinsam an szenischen und dokumentarischen Formaten – auch im Kundenkontext. In diesem Projekt konnten wir unsere Erfahrung aus dem erzählerischen Film nutzen, um medizinische Abläufe realistisch, dicht und visuell kraftvoll umzusetzen.
PROJEKT DETAILS
- Technikverleih
- Locationscouting
- Drehplanung mit digitalen Storyboards
- Kamera & Farbkorrektur
- Produktionsteam
AUFTRAGGEBER
Universität Ulm
INHALTSVERZEICHNIS
STILLS












MAKING OF











Fotos von Andreas Usenbenz, Jonas Becker, Simon Brüstle und Josef Sälzle
LOCATIONSCOUTING und DIGITALE STORYBOARDS
Beim Locationscouting kam die App Cadrage zum Einsatz, mit der wir die Gegebenheiten im TTU direkt vor Ort mit verschiedenen Brennweiten und Kamerawinkeln erfassen konnten. So konnten wir schon beim ersten Begehen der Räume abschätzen, welche Objektive in welchen Szenen sinnvoll wären und wo es räumliche Einschränkungen geben könnte. Besonders bei engen medizinischen Settings war das entscheidend für die spätere Kameraführung.
Auf Basis der Cadrage-Aufnahmen haben wir im nächsten Schritt mit Set.a.light 3D digitale Storyboards erstellt: Wir haben die Räume, Lichtquellen und Figuren im virtuellen Raum nachgebaut, um die geplanten Shots exakt vorzubereiten. Dadurch konnten wir nicht nur Bildkompositionen und Lichtstimmungen realitätsnah simulieren, sondern auch den zeitlichen Ablauf am Drehtag genau planen. Diese präzise Vorvisualisierung war eine große Hilfe für das ganze Team – vom Regie über Kamera bis zur Lichtsetzung.













