Braucht man einen Imagefilm?

Braucht man 2026 noch einen Imagefilm?

Anfang 2026 stelle ich mir wieder die Frage, ob man überhaupt noch Imagefilme braucht. Das ist natürlich für mich als Filmemacher, der einen Teil seines Geldes mit Imagefilmen verdient, eine ehrlich gesagt unbequeme Frage.

Aber ich finde, du verdienst eine ehrliche Antwort. Nicht eine Verkaufs-Antwort.

Meine kurze Antwort: Ein klassischer Imagefilm in der alten Form — 5 Minuten, viel Musik, Totale auf die Firmenzentrale — lohnt sich 2026 in den wenigsten Fällen. Ein moderner, kurzer, emotionaler Film kann hingegen einen deutlichen Mehrwert bieten.

Was der Unterschied ist und wann welcher Ansatz für dein Unternehmen passt — darum geht es in diesem Artikel.

Vor vier Jahren habe ich bereits einen Blogartikel zu diesem Thema geschrieben, aber ich habe das Gefühl dass sich in den letzten Jahren wieder einiges geändert hat.

Inhaltsverzeichnis:

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Werbelandschaft 2026

Ich bin seit über 10 Jahren in der Branche als Filmemacher und habe schon einige Imagefilme für Unternehmen produziert. In den letzten Jahren ist hier aber ein deutlicher Rückgang der Aufträge spürbar. Unternehmen wollen kürzere Inhalte, vornehmlich für Social Media.

Hat also der klassische Imagefilm ausgedient?

Social Media überall

Ein Großteil der Unternehmen hat nämlich mittlerweile Social Media entdeckt und verwendet es mehr oder weniger erfolgreich bzw. richtig. Die Inhalte auf Social Media sind sehr kurz – Reels bei Instagram maximal eine Minute. Tendenz fallend. Der klassische Imagefilm ist ca. 3-6 Minuten lang. Natürlich gibt es auch Ausreißer nach oben oder unten. Der Imagefilm ist also nicht unbedingt für Social Media (Instagram, TikTok) geeignet.

Jetzt kann man natürlich den Imagefilm neu schneiden und auf die gewünschte Minute kürzen. Wenn man das aber nicht im Voraus geplant hat, dann wird das nicht so leicht funktionieren. Meine Imagefilme haben zum Beispiel einen durch die Konzeption und das Drehbuch festgelegten Spannungsbogen (eine Dramaturgie). Wenn man jetzt einfach Teile herausstürzt, kann es sein, dass die ganze Geschichte nicht mehr aufgeht.

Also produziert man keinen Imagefilm, sondern Inhalte für Social Media und postet diese.

Nur noch Social Media

Aber nur auf Social Media als Werbemaßnahme zu setzen, ist auch nicht der komplett richtige Weg. Es tummeln sich zwar sehr viele potenzielle Kunden und Mitarbeiter*innen auf den Plattformen, aber vornehmlich sehr junge Menschen. Was ist jetzt, wenn meine Zielgruppe aber eher älter ist? Vielleicht sucht man ja auch neue Geschäftspartner, weil man eher im B2B-Geschäft tätig ist. 

Social Media wird oft als Allheilmittel verkauft, aber es richtet sich oft ganz klar eher an den B2C-Bereich.

Junge Menschen haben oft noch keine Kaufkraft und werden auch nicht direkt zu Kunden. Natürlich kann man hier eher langfristig investieren und warten, bis die jungen Leute älter sind und dann die Kaufkraft haben. Das ist natürlich ein sehr langwieriger Prozess und muss gut geplant werden.

Den strategischen langfristigen Aufbau eines guten Social Media-Kanals unterschätzen viele Unternehmen maßgeblich. Sätze wie „Das machen unsere Azubis, die kennen sich eh am besten damit aus“ höre ich sehr häufig. Dann wechseln die Azubis die Firma oder die Abteilung und schon wird der Social Media Kanal nicht mehr bespielt.

Dem Algorithmus gefallen

Social Media bedeutet auch, dass man dem Algorithmus der Plattformen gefallen muss. Vor ein paar Jahren konnte man bei Instagram noch mit Fotobeiträgen einen großen Account aufbauen, jetzt geht das nicht mehr. Nach den Beiträgen kamen die Stories, dann IGTV und dann die Reels. Der Aufwand erhöht sich hier enorm. Man muss ständig aktuell bleiben und immer die neuesten Produkte von den Plattformen verwenden. Einmal im Monat posten bringt auch nicht mehr viel. Man braucht unbedingt einen Social Media-Plan mit einer ausgeklügelten Strategie. 

Und das alles sollen am besten noch die internen Mitarbeiter zusätzlich zu der eigentlichen Aufgabe erledigen. Versteht mich nicht falsch, einige Unternehmen machen das sehr gut. Die Mitarbeiter müssen hier aber geschult werden, und die Social Media-Strategie muss auch bei den Mitarbeitern ankommen, und sie müssen dahinter stehen. Aber nicht jeder möchte andauernd vor der Kamera stehen und sich „teilweise“ zum Deppen machen.

Das Marketing-Team macht oft nicht nur Social Media, es stehen ja auch die klassischen Werbemaßnahmen (Pressemitteilungen, Webseite, Messe, etc.) an. Social Media ist ein zusätzlicher Aufwand, der sehr zeitintensiv ist.

Instagram und TikTok entwickeln sich dann natürlich aber auch weiter, und es kann sein, dass der Algorithmus wieder geändert wird oder Reels jetzt nicht mehr ausreichen, um seine Follower zu erreichen. Man ist hier natürlich sehr abhängig von den großen Tech-Giganten. Größere Unternehmen können das vielleicht noch gut ausgleichen, wenn man ein internes Marketing-Team hat. Kleinere Unternehmen oder Einzelunternehmer haben es hier nicht so leicht, wenn einfach mal die komplette Strategie nicht mehr funktioniert.

Content-Creator ist ein eigener Beruf 

Wie gerade schon geschrieben, wird von vielen Mitarbeitern erwartet, dass sie auch Social Media-Inhalte liefern. Für viele ist das aber gar nicht möglich, weil sie trotz Schulungen keine Zeit für die Inhalte haben oder auch einfach technisch nicht in der Lage sind. Der Umgang mit Kameras (ja auch mit dem Smartphone) muss geübt werden. Ich produziere auch Onlinekurse und habe das vor der Kamera sprechen auch erst mit ca. 20 eigenen Videos üben müssen. Daraus ist mein kostenloser DaVinci Onlinekurs entstanden. Ich musste hier erstmal 16 Stunden Videomaterial aufnehmen, um daraus dann 2,5 Stunden Kurs zu schneiden, und ich mache das Filmen und Schneiden beruflich und nicht nebenher.

Es gibt natürlich Naturtalente, denen es einfach von der Hand geht. Ich habe aber jetzt auch schon einige Filmkurse in Unternehmen gehalten, und nach meiner Erfahrung geht es den wenigsten einfach so von der Hand, gute, unterhaltsame Filme für Social Media zu produzieren.

Daher stellen ja auch viele größere Unternehmen eigene Content Creator ein. 

Noch ein anderer Punkt zum Thema Content Creator. Viele große YouTuber und andere Content Creator kehren den Plattformen gerade den Rücken zu. Viele sind seit über 10 Jahren dabei und hören jetzt einfach auf. Hier passiert auch gerade ein Wandel. Vielleicht ist der Zenit von Social Media schon überschritten?

Plattformen verschwinden

Und was ist, wenn es eine Social Media-Plattform, auf der man seine komplette Community aufgebaut hat, von einem auf den anderen Tag nicht mehr existiert. Erinnerst du dich noch an StudiVZ oder MySpace? Gibt es Instagram, so wie heute, noch in 5 Jahren? Habe ich als Unternehmen noch andere Kanäle?

Ich habe mich bei meiner Marketing-Strategie noch nie komplett auf Social Media verlassen. Ich betreibe immer noch meinen eigenen Blog, weil ich nicht so abhängig von den großen Social Media-Plattformen sein will. Klar, der Großteil meiner Besucher hat mich auch über Google gefunden, und Google kann natürlich auch mal entscheiden, dass meine Blogartikel oder Webseite mit meinen Angeboten nicht mehr sinnvoll sind. Aber es gibt ja wenigstens noch andere kleinere Suchmaschinen. Ich habe mir mit meinem Blog aber auch schon einen Namen aufgebaut, und viele Leser*innen rufen meine Seite auch direkt auf. 

Google kann auch nicht einfach so meine Webseite abschalten und mich nicht mehr erreichbar machen. Bei Instagram kann der eigene Account einfach mal gesperrt werden, und der Eigentümer kann oft dann nichts mehr machen.

Ist Social Media der richtige Kanal

Ich habe ja gerade schon geschrieben, dass man bei Social Media auch oft dem Algorithmus gefallen muss. Generell muss man sich natürlich fragen, ob Social Media überhaupt der richtige Kanal ist. Recruiting-Themen funktionieren auf Social Media natürlich sehr gut, man sucht hier ja oft Nachwuchs für die Ausbildung und kann potenzielle Interessenten direkt ansprechen. Wenn ich dagegen mein Unternehmen für Investoren interessant machen will, dann könnten die typischen Social Media-Inhalte für Investoren zu aufgedreht oder einfach zu oberflächlich sein. Natürlich muss man bei SocialMedia die Plattformen auch unterscheiden. TikTok und Instagram sind von der Ansprache deutlich jünger wie zum Beispiel LinkedIn.

Was ist eigentlich mit AI?

Dann haben wir noch das Thema AI. Mittlerweile gibt es nicht nur sehr gute Bildgeneratoren, sondern auch Videogeneratoren. Social Media wird bald mit AI-Videos überschwemmt werden, wenn die Plattformbetreiber hier keinen Riegel vorschieben. Aber so einfach wird das nicht unbedingt sein. Es wird nicht mehr so leicht für Unternehmen sein, einen großen Kanal auf Social Media aufzubauen. Natürlich kann man also Unternehmen auch auf AI-Videos zurückgreifen. Aber was sagt das zum Beispiel über den Wert Authentizität aus? Oder über den oft genannten Satz „Der Mensch ist bei uns im Unternehmen das Wichtigste“.

Im Zuge von AI könnte es noch wichtiger für Unternehmen werden, authentischer zu kommunizieren. Jetzt muss man sich natürlich fragen, ob das in weniger als einer Minute geht.

Ein Beispiel zu AI

Jetzt habe ich noch ein konkretes AI-Beispiel. Kürzlich hat eine Filmproduktion einen Projekt, das sie mit AI für eine lokale Bank, veröffentlicht. Ich weiß nicht, welches Signal das jetzt aussendet. Ich habe mir den Beitrag auf dem Instagram-Kanal der Bank angeschaut und hier wurde das Thema AI nicht erwähnt. Was meiner Meinung nach auch besser ist. Diese lokale Bank wirbt nämlich stark mit dem Slogan „Nachbarschaftsbank“.

Der normale User erkennt natürlich nicht, dass es sich hierbei um AI-Inhalte handelt und das finde ich schon etwas erschreckend.

Post Social-Media

In einem Artikel von der Wochenzeitung Die Zeit geht der Autor auf die Zeit nach Social Media Netzwerken ein. Leider ist der Artikel hinter der PayWall. Aber habe für euch eine Zusammenfassung.

Laut einer Schätzung des US-amerikanischen Marktforschungsinstituts Gartner wird bis 2025 die Hälfte der Verbraucher ihren Social-Media-Konsum erheblich einschränken oder ganz aufgeben. Der Artikel aus der ZEIT Nr. 08/2024 diskutiert die Möglichkeit, dass wir möglicherweise das Ende der Ära der sozialen Medien erleben.

Der britische Economist behauptet, dass der Software-Cluster, den wir lange als „Social Media“ bezeichnet haben, in seine zwei Bestandteile – sozial und medial – zerfällt. Nutzer ziehen sich zurück in kleinere digitale Sozialräume, wie die App BeReal, die bewusst auf Authentizität setzt und die Reichweite auf enge Freundschaften begrenzt.

Der Artikel beschreibt einen Wandel im Nutzerverhalten, bei dem Menschen sich in geschlossene WhatsApp-Gruppen zurückziehen und den Austausch auf kurze Distanzen bevorzugen. Die einstige Idee des weitreichenden sozialen Netzwerks weicht dem Bedürfnis nach persönlicheren, begrenzten Interaktionen.

Der Autor argumentiert, dass die ursprüngliche Magie der sozialen Netzwerke, die persönliche Interaktionen mit massenmedialer Kommunikation kombinierte, auseinanderbricht. Es wird festgestellt, dass postsoziale Medien, wie TikTok, weniger auf soziale Interaktion setzen und eher passive Konsumgewohnheiten fördern, was zu einer Veränderung in der Art der Interaktionen führt.

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass die Ära der sozialen Medien möglicherweise zu Ende geht und postsoziale Medien nicht die gleiche Kraft entfalten werden. Der Artikel schließt mit der ironischen Beobachtung, dass junge Menschen vermehrt die örtlichen Stadtbibliotheken besuchen und gedruckte Bücher lesen, wobei TikTok unter dem Stichwort „BookTok“ eine Rolle spielt.

Ist der Imagefilm 2026 noch sinnvoll?

Kommen wir zum eigentlichen Thema zurück. Sollte man 2026 noch einen Imagefilm produzieren? Ich glaube, in der Reinform ohne weitere Werkzeuge (CutDowns, Social Media-Versionen, Recruiting-Spots) und/oder eine klare Vermarktungsstrategie ist der Imagefilm nicht mehr sinnvoll. Aber sind wir mal ehrlich, der Imagefilm war früher auch nie so stark ohne Vermarktungsstrategie. Es gibt natürlich die viralen Beispiele (Die Mutter aller Imagefilme) und jeder wollte den nächsten viralen Hit landen.

Meistens wurden die Filme aber dann etwas lustlos auf einen ungepflegten YouTube-Kanal geladen und dümpeln dann bei ca. 100 Views rum. Ich empfehle Unternehmen schon immer, sich direkt auch Gedanken zur Vermarktung des Films zu machen. Hierfür gibt es natürlich auch Werkzeuge und Techniken, die ich gemeinsam mit den Unternehmen in Konzeptions-Workshops durchgehe.

Die grundlegenden Fragen: 

  • Wer soll den Imagefilm anschauen?
  • Wie soll mein Unternehmen wirken?
  • Welche Werte möchte ich transportieren?
  • Wo soll der Film gezeigt werden?
  • Was soll gezeigt werden? 

Ich glaube, dass der Imagefilm durchaus noch eine Berechtigung im Jahr 2026 hat. Gerade, wenn man die Unternehmenswerte und/oder Geschichte vermitteln will, reichen oft die 60 Sekunden von Instagram-Reels nicht aus. Natürlich schon, wenn man jede Sekunde einen Schnitt macht und einen Sprecher auf zweifacher Geschwindigkeit laufen lässt. Wirkt dieser Film dann noch wertig oder gehetzt? Möchte man als Unternehmen gehetzt rüberkommen?

Der Imagefilm ist auch vielseitiger wie man denkt.

Im B2B-Bereich kann man sein Unternehmen bei Meetings vorstellen, um den Geschäftspartnern ein Bild vom Unternehmen zu geben. Natürlich auch wieder in Kombination mit der passenden Unternehmenspräsentation.

Bei Mitarbeiterveranstaltungen kann man auch den Imagefilm laufen lassen und so das Gefühl der Gemeinschaft erhöhen. In der Regel haben ja viele Mitarbeiter bei dem Film mitgewirkt.

Auf Messen kann der Imagefilm mit Untertiteln laufen, und bei einer Laufzeit von 3 Minuten bleiben auch Personen stehen und schauen sich den ganzen Film an. Hier könnten 20-30 Sekunden Inhalte schon zu kurz sein, so dass man schneller weitergeht.

Kombination aus Imagefilm und kürzeren Social-Spots

Wie bereits geschrieben, macht es der Mix unterschiedlicher Produkte aus. Man kann zum Beispiel einen Imagefilm mit anderen Produkten kombinieren.

Für das Projekt Exzellenz Handwerk der Handwerkskammer Ulm haben wir uns auch für eine Kombinationsstrategie entschieden. Es gibt einen klassischen Imagefilm (Projektfilm), der das Projekt bei potenziellen Investoren, Partnern und Geldgebern vorstellt. Dieser Projektfilm läuft auf der Webseite, wird aber auch bei Meetings und anderen Events gezeigt. Zusätzlich gibt es noch Social Media-Spots, die das Projekt potenziellen Teilnehmer*innen schmackhaft machen.

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Bei der Produktion sollte man schon auf Mehrfachnutzung achten

Damit man das Maximale aus dem Imagefilm herausholen kann, sollte man bereits bei der Recherche nach geeigneten Filmproduktionen (falls man den Film outsourcen will) und bei der Beauftragung schon auf die Mehrfachnutzung achten. Ich habe hier auch einen Artikel zum Thema Briefing geschrieben. 

Kann man den Imagefilm mit kürzeren Spots für Social Media kombinieren? Kann man vielleicht zusätzlich noch Recruiting-Spots (z. B. Testimonials mit Mitarbeitern) produzieren?

Wann lohnt sich ein Imagefilm 2026?

Ein Imagefilm lohnt sich für dich, wenn:

  • du auf deiner Website noch kein Video hast und Besucher abspringen bevor sie Kontakt aufnehmen
  • du auf Messen oder Events präsent bist und dort Aufmerksamkeit brauchst
  • du neue Mitarbeiter ansprechen willst und zeigen willst wie es bei euch wirklich zugeht
  • deine Konkurrenz bereits Filme einsetzt
  • du eine komplexe Dienstleistung hast, die sich in Text schwer erklären lässt

 

Ein Imagefilm lohnt sich nicht, wenn:

  • du kein klares Ziel hast („wir brauchen irgendwie mal einen Film“)
  • du kein Budget für eine ordentliche Produktion hast
  • ein schlechter Film schadet mehr als gar keiner
  • du den Film nur einmal auf der Website zeigen willst und keine Vermarktungsstrategie hast

Was macht ein moderner Imagefilm 2026 aus?

Meine Überzeugung: Ein guter Imagefilm 2026 ist nicht länger als 90–120 Sekunden, erzählt eine echte Geschichte und lässt sich direkt auf Social Media einsetzen.

Das bedeutet: Wer einen Imagefilm produziert, sollte von Anfang an mitdenken wie er auch als 60-Sekunden-Kurzversion für Instagram oder als Recruiting-Spot funktioniert. Das ist kein Mehraufwand — das ist Planung. Und das machen wir bei DIE LICHTFÄNGER von Anfang an mit.

Imagefilm von DIE LICHTFÄNGER

Was ein moderner Imagefilm leisten muss

Meine Überzeugung: Ein guter Imagefilm 2026 ist in der Regel nicht länger als 90-120 Sekunden, erzählt eine echte Geschichte, braucht nicht hat unbedingt eine Sprecherstimme und lässt sich direkt auf Social Media einsetzen.

Das bedeutet: Wer einen Imagefilm produziert, sollte von Anfang an mitdenken wie er auch als 60-Sekunden-Kurzversion für Instagram oder als Recruiting-Spot funktioniert. Das ist kein Aufwand — das ist Planung.

Genau das ist mein Ansatz bei DIE LICHTFÄNGER. Wir produzieren keine Imagefilme von der Stange, sondern entwickeln gemeinsam ein Konzept das zu deinem Unternehmen, deiner Zielgruppe und deinen Kanälen passt.

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Zusammenfassung

Im Jahr 2026 frage ich mich erneut, ob Imagefilme noch zeitgemäß sind. Als Filmemacher erlebe ich einen Rückgang der Nachfrage nach klassischen Imagefilmen, da Unternehmen vermehrt auf kürzere Social Media-Inhalte setzen.

Social Media als Hauptwerbemaßnahme hat seine Grenzen — besonders wenn die Zielgruppe älter ist oder im B2B-Geschäft tätig ist. Der strategische Aufbau eines erfolgreichen Social Media-Kanals erfordert Zeit und Ressourcen die viele Unternehmen unterschätzen.

Trotzdem glaube ich, dass Imagefilme weiterhin relevant sind. Sie bieten Raum für die Vermittlung von Unternehmenswerten und -geschichte — Dinge die in 60 Sekunden oft nicht transportierbar sind.

Eine Kombination aus Imagefilm und kürzeren Social Media-Spots ist dabei der sinnvollste Ansatz. Wer das von Anfang an plant, holt das Maximum aus einer einzigen Produktion.

Zusammengefasst: Der Imagefilm ist 2026 nicht obsolet. Er ist aber auch kein Selbstläufer mehr. Wer ihn strategisch einsetzt — mit klarem Ziel, Mehrfachnutzung und Vermarktungsstrategie — wird nach wie vor sehr gute Ergebnisse erzielen.

Imagefilm von DIE LICHTFÄNGER

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