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Blackmagic URSA Mini Pro – Teil 2

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Blackmagic URSA Mini Pro Runde 2. Irgendwie ist der weitere Test der Kamera bei uns untergegangen, Teil 1 liegt ja jetzt schon fast wieder ein Jahr zurück. Aber manchmal kommt man einfach nicht zum Schreiben und diese Artikel und Tests erfordern sehr viel Zeit.
In Teil 1 haben wir euch wie immer einen groben Überblick über die UMP gegeben. Von außen sieht die Kamera schon mal recht gut aus. Aber: welche Bilder kommen aus der Kamera? In Teil 2 geben wir euch einen groben Überblick.
Wir haben euch wieder ein paar Bilder von uns aus dem Büro in den Artikel gepackt, einige sind in Originalauflösung, also bitte die etwas längeren Ladezeiten entschuldigen. Es gibt natürlich wie immer deutlich ausführlichere Tests zur Bildqualität. Wie ihr wisst, verwenden wir meistens einfach die Kamera.

Das Bild

Das Bild der URSA MINI Pro sieht sehr gut aus und typisch Blackmagic. Blackmagic hat eine besondere ColorScience und die Bilder aus der Kamera sehen einfach fast immer gut aus, wenn sie richtig belichtet sind. Unserer Meinung sieht das Bild sofort filmisch aus, das hat uns immer bei der Canon C300 gestört. Die Canon C300 sieht sehr gut aus, keine Frage, aber irgendwas fehlt immer. 

Dynamik

Blackmagic gibt den Dynamikumfang der UMP mit ca. 15 Blendenstufen an. Natürlich müssten wir jetzt einen echten Dynamiktest machen, aber wir haben einfach schnell ein Vergleichsbild zur Canon C300 gemacht. Die C300 galt damals mit 11 Blendenstufen als sehr gut, natürlich ist das heute nicht mehr zeitgemäß.
Wir haben bei der URSA Mini Pro Pro Res 422 bei ISO800, Shutter 180° und Blende von f2,8 aufgezeichnet. Wir haben das Material in 4K aufgezeichnet und es dann für die C300 herunterskaliert. 

Was man natürlich sofort erkennt, dass bei der UMP die Details am Himmel noch erkennbar sind, die C300 macht hier schon schlapp. Beide Kameras haben das Gesicht deutlich unterbelichtet. 

Jetzt haben wir das Gesicht mit zwei Lampen beleuchtet. Bei der C300 haben wir jetzt Details im Fenster, der Himmel fehlt aber immer noch. Die UMP zeigt hier deutlich die Wolken. 

Jetzt haben wir noch eine leichte Farbkorrektur bei der UMP gemacht. 

Dieser Vergleich zeigt, welche Informationen noch in einem unterbelichteten Bild stecken. Natürlich rauscht es sehr deutlich, wenn man die Schatten hochzieht. Die URSA Mini Pro braucht immer etwas Licht und ist nicht unbedingt eine Lowlight Kamera. Aber Blackmagic Kameras waren noch nie Lowlight Kameras. 

Detail

Folgendes Bild zeigt die Detailschärfe der UMP. 

Hier haben wir jetzt noch eine leichte Farbkorrektur gemacht, um zu sehen, wie ein kontrastreicheres Bild aussieht. 

Die erste Farbkorrektur habe ich in Adobe Premiere gemacht und ich komme hier einfach nicht auf schöne Hauttöne. Premiere macht immer komische Dinge mit den Farben. Für meine Geschmack hat das Gesicht zu viel Magenta, wenn ich dann versuche diese Wert zu reduzieren, fällt alles zusammen.
Die nächste beiden Bilder habe ich mit DaVinci Resolve bearbeitet. Es wurde wahrscheinlich nicht komplett mit dem korrekten Workflow bearbeitet, aber ich bin kein Vollzeit Color Grader. Ich habe zunächst die BlackMagic 4,6K Rec207 LUT beim Material angewendet und dann den Gain wieder auf einen normalen Level gebracht, da sonst das Bild komplett überbelichtet war. Beim ersten Bild ist sonst an sich nicht viel weiter passiert. Habe noch minimal die Kontrastkurve angepasst. Aber an sich ist das ein guter Startpunkt um zu graden.

Jetzt habe ich beim ersten Bild noch ein paar weitere Notes hinzugefügt um du sehen, was man noch so machen kann. Zunächst habe ich mit zwei Notes den Hintergrund und mein Gesicht ausgewählt und dann habe ich den Hintergrund etwas mehr blau gemacht und mein Gesicht etwas mehr Orange. Ihr wisst ja, Teal&Orange. Ich habe nicht sehr sauber gearbeitet, das weiß ich. Ich wollte einfach bisschen mit dem Material spielen. An sich hätte ich bei den Ohren wieder etwas das Rot reduzieren sollen.
Aber insgesamt kann ich sagen, dass mir einfach die Handhabung vom Material in DaVinci deutlich besser gefällt als in Adobe Premiere.

Und jetzt noch zwei weitere Varianten. Im ersten Bild habe ich die Sättigung der Hauttöne etwas reduziert und auch vom Hintergrund. Die Sättigung der Brille habe ich so gelassen.
Beim zweiten Bild habe ich die Farbe meines Pullis noch geändert.

Fazit

Was kann man sagen, wir haben keine Besonderheiten beim Bild der URSA Mini Pro festgestellt. Wenn man aus der Blackmagic Welt kommt, dann überrascht einen das Bild irgendwie nicht. Da das Material aus Blackmagic schon sehr hochwertig ist, ist man fast schon daran gewöhnt, dass die UMP ein sehr gutes Bild liefert. Klar, im Vergleich zur BMPCC hat man durch 4K noch mehr Details und Schärfe. Die Farben sehen aber bei beiden sehr gut aus, lediglich das Rot ist meistens für meinen Geschmack etwas zu gesättigt, daher entsättige ich Rot bei vielen Aufnahmen noch etwas.

In Teil 3 stellen wir euch ein paar typische Rigkombinationen mit der URSA Mini Pro vor.  

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