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Blackmagic URSA Mini Pro – Teil 3

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In den letzten beiden Teilen (Teil1 und Teil2) haben wir euch die BlackMagic URSA Mini Pro vorgestellt und das Bild beurteilt. In diesem Artikel stellen wir euch jetzt unterschiedliche Kombinationen der UMP aus der Praxis vor. Wir haben die Kamera jetzt seit ein paar Wochen bei uns im Einsatz und schnell hat sich herauskristallisiert, wie man die Kamera einsetzen kann.

UMP + Stativ

Natürlich kann man die Ursa Mini Pro sehr gut auf dem Stativ verwenden, man sollte nur darauf achten, dass man ein Stativ mit genügend PayLoad hat. Ich würde sagen mind. 8kg, lieber etwas mehr, damit man noch etwas Puffer hat. Die UMP ist keine leichte Kamera, wenn man dann noch etwas Zubehör (Monitor, Monitorarm, Viewfinder, V-Mount) an die Kamera packt, dann kommt man schnell auf 8kg. 

UMP auf dem Einbeinstativ

Hier gilt das gleiche wie beim normalen Stativ, man sollte darauf achten, dass der Stativkopf genügen Gewicht tragen kann. Ansonsten steht der URSA Mini Pro auf dem Einbeinstativ nichts im Wege. 

URSA Mini Pro + Schulterrig

Die Kamera hat uns sehr gut auf der Schulter gefallen. Das etwas höhere Gewicht bei der Kamera gegenüber anderen Modellen ist hier nicht unbedingt ein Nachteil. Die Kamera verwackelt dadurch nicht so leicht. Die Platzierung der Knöpfe an der Seite der Kamera ist ok, man kann die wichtigsten Funktionen gut über das Schnellwahlrad erreichen. Ein Viewfinder ist auf dem Schulterrig aber Pflicht, da der Klappmonitor nicht mehr verwendet werden kann. 

Wenn man jetzt noch ein Stativ mit genügend Payload hat, dann kann man schnell zwischen dem Schulter- und Stativbetrieb wechseln. 

UMP Handheld

Handheld ist bei der URSA Mini Pro ein zweischneidiges Schwert, einerseits funktioniert es natürlich ohne Probleme, da man jede Kamera aus der Hand führen kann. Im Handheldbetrieb macht sich aber das Gewicht sehr schnell bemerkbar. Außerdem ist der sehr große Body auch nicht gerade gut geeignet für den Handheldbetrieb. Dagegen muss man sagen, dass viele Kameramänner die große Arri Alexa auch oft aus der Hand betreiben. Wer natürlich fast ausschließlich aus der Hand arbeitet, der sollte sich die Anschaffung von einem EasyRig überlegen. Der Rücken wird es einem danken. 

URSA MINI PRO auf dem Gimbal

Jetzt wird es deutlich anstrengender. Durch das hohe Gewicht der URSA sind nur wenige Gimbals für die Kamera geeignet. Einige haben es zwar geschafft, die UMP auf dem Ronin-M zu betreiben, aber meiner Meinung nach kann das nicht gut für die Motoren vom Ronin-M sein, da diese wahrscheinlich meistens am Leistungslimit laufen. Besser sind der normale Ronin oder der Ronin 2 geeignet, da diese die nötigen Leistungsreserven für das Gewicht haben. Der lange Body der Kamera ist auch nicht wirklich dankbar auf dem Gimbal und macht das Balancieren nicht ganz einfach. Man braucht hier schon etwas Geduld. Wir sehen die Kamera eher auf der Steadycam mit Weste, wenn man eine stabilisierte Kamera braucht. Kleinere und leichtere Kameras sind einfach deutlich besser für den Gimbalbetrieb geeignet. Die neue Kinefinity Terra 4K sieht perfekt für den Gimbal aus. 

Fazit

Ihr seht die Blackmagic URSA Mini Pro ist sehr flexibel einsetzbar und man muss nur das Gewicht etwas im Hinterkopf behalten. Auf dem Gimbal hat uns die Kamera nicht wirklich gefallen, da das Gesamtgewicht einfach sehr enorm ist. Beim Gimbalbetrieb sollte man sich auch direkt überlegen ob man den Gimbal mit dem TILTA Armor Man oder mit einem EasyRig verwendet. 

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