DLF RED KOMODO Studio RIG

RED KOMODO – Teil 3 Zubehör für die KOMODO und Rigging

Die RED KOMODO Artikelserie geht in die dritte Runde. In diesem Artikel stelle ich euch nützliches Zubehör für die KOMODO vor und wie man die Kamera in unterschiedlichen Szenarios einsetzen kann. Ich werde diesen Artikel Stück für Stück updaten, weil ich noch nicht ganz fertig mit meinen KOMODO-Setups bin. Ich dachte eigentlich, dass man hier ähnlich schnell wie bei der Pocket4K ein funktionales Kamera-Rig bekommt, aber durch den Formfaktor der KOMODO hat man einfach so viel mehr Möglichkeiten, die Kamera zu konfigurieren. 

Inhaltsverzeichnis

Einführung

Ich möchte hier kurz noch die Vorteile der RED KOMODO zusammenfassen. Die KOMODO ist ein kleine modulare 6K Cinema Camera. Das heißt konkret, dass man bei der KOMODO nur einen kleinen Würfel bekommt. Alles zusätzliche Zubehör (Griffe, Halterungen, Baseplate,etc.) muss man erst anbauen. Vergleicht den Formfaktor mal mit der Pocket4K oder Pocket6K. Bei den Pocket-Kameras von Blackmagic ist ja quasi der Griff schon integriert, mit allen Vor- und Nachteilen. 

Red Komodo Body
Red Komodo Vergleich

Durch den Formfaktor ist die KOMODO natürlich sehr vielseitig einsetzbar, so kann man sich zum Beispiel ein kleines leichtes Gimbal-Setup und ein größeres schwereres Studio-Setup zusammenstellen. 

Warum braucht man unterschiedliche Kamera-Setups?

Jede Konfiguration hat Vor- und Nachteile. Auf einem Gimbal sollte die Kamera möglichst klein und leicht sein. So kann man sie schnell stabilisieren und den Gimbal auch den ganzen Tag ohne Ermüdung tragen. Kommt natürlich auch immer auf den Gimbal an. Im Studio will man unter Umständen ein großes Zoom verwenden, so braucht man schon längere Rods und eine Objektivstütze. 

Feste Grundkonfiguration

Es gibt natürlich bestimmte Dinge, die man meiner Meinung nach immer an der Kamera haben sollte. Im folgenden Abschnitt erkläre ich euch, welches Zubehör bei mir als Grundkonfiguration immer dran ist. 

Cages, Ribs und Top Plates für die RED KOMODO 

Schauen wir uns als Erstes die Grundkonfiguration an. Diese Sache solltet ihr eigentlich immer fest an der Kamera angebaut lassen. Hier kommt es natürlich auch auf eure persönlichen Vorlieben an. 

Bei der Pocket4K habe ich zum Beispiel den Cage von SmallRig immer an der Kamera. Bei der KOMODO habe ich mich gegen einen „immerdrauf“ Cage entschieden. Die Kamera ist an sich schon sehr robust gebaut und ich wollte den kleinen Formfaktor erst einmal beibehalten. 

Die Pocket4K ist ja sowieso schon eine mittelgroße Kamera (schon irgendwie witzig, weil sie immer noch Pocket heißt …). Hier hat mich der Cage meistens nicht so gestört (außer auf dem Gimbal).

die lichtfänger BMPCC4K Rig Ronin-S

Mit der Grundkonfiguration kann man aber auch schon eine Menge machen und anderes Zubehör problemlos anschließen. Aber schauen wir uns erst einmal die unterschiedlichen Sachen an, die zur Grundkonfiguration gehören. 

FullCage

Bis jetzt habe ich noch keinen klassischen FullCage für die KOMODO gefunden. Durch die Platzierung der Akkus und des Displays ist ein FullCage aber auch nicht so einfach zu realisieren. Viele Hersteller haben nur HalfCages im Angebot. Der hintere Teil der KOMODO ist hier meistens frei. So bleibt der Zugang zu den Akkus und Speicherkarten auch frei. 

Der Cage von Tilta umschließt die KOMODO noch am meisten. Ich sehe hier aber kein Problem, da die KOMODO ja von Grund auf ein robustes Gehäuse hat. 

HalfCage

Bei den HalfCages gibt es auch unterschiedliche Lösungen. Einige Hersteller bieten komplette HalfCages an, andere eher modulare HalfCages, bei denen man auch bestimmte Teile einfach weglassen kann. Ich stelle hier mal zwei Cages als Beispiel vor.

SmallRig Cage für die KOMODO

Der Cage von SmallRig besteht aus vier Teilen: Basis, zwei Seiten und TopPlate. In der Basis versteckt SmallRig passendes Werkzeug für die KOMODO. An den Seiten bekommt man jeweils eine ARRI Rosette und Natorails. Bei der TopPlate hat man auch nochmal ein Natorail. Zusätzlich hat man noch 1/4 und 3/8 Zoll Gewinde an den Seiten und auf der oberen Seite. Insgesamt ist der Cage eher zurückhaltend und vergrößert die Kamera nicht sehr viel. 

DLF RED KOMODO RIG
DLF RED KOMODO RIG
Achtung: Teilweise Probleme mit dem Cage von SmallRig

Ich habe jetzt schon öfters in einigen Facebook-Gruppen und Foren von Problemen mit dem Cage von SmallRig gelesen. Nutzer berichten, dass ihnen die obere Platte einfach abgebrochen ist, wenn sie die Kamera am Griff aufgenommen haben. Das darf natürlich nicht passieren. Ich weiß natürlich nicht, ob es sich hierbei um eine bestimmte Charge handelt, oder ob das Problem bei allen Cages besteht. Ich kann nur empfehlen beim Anziehen der Schrauben es nicht zu sehr zu übertreiben (Nach fest kommt ab).

Zacuto Cage für die KOMODO

Beim Zacuto Cage bekommt man auch vier Teile. Die Seitenteile sind aber deutlich kleiner. Dafür ist die TopPlate riesig. Das hervorstehende Natorail ist meiner Meinung nach auch nicht unbedingt für alle Setups geeignet. Man kann zwar den optionalen TopHandle wunderbar nach Vorne oder hinten verschieben und so die Kamera austarieren, bei größeren Linsen oder Adaptern (KipperTie) bekommt man aber Probleme. 

DLF RED KOMODO RIG
Weitere Cages für die KOMODO

Es gibt noch weitere Cages für die KOMODO. Schaut euch einfach die unterschiedlichen Modelle an: 8 Sinn, Tilta, Shape, KondorBlue. Hier kommt es immer etwas auf eure persönliche Arbeitsweise an. Wollt ihr eine ARRI Rosette für Handles direkt am Cage oder lieber Natorails? Oder gleich beides?

SidePlate/Ribs

Wenn man noch weniger als ein HalfCage haben will, kann man auch nur Ribs/Sideplates und ein TopRail verwenden. 

Ich verwende zum Beispiel die SidePlates und ein TopRail mit Start/Stop von BrightTangerine. Die seitlichen Plates werden an der linken und rechten vorderen Seite der KOMODO angebracht und bieten 1/4, 3/8 Zoll Gewinde und Natorails mit Sicherheitsknopf. Ich habe mich zum Beispiel für die schmalen Sideplates entschieden, weil ich nicht unbedingt immer die ARRI Rosette an der Kamera brauche und mir das komplette KOMODO Rig von Bright Tangerine sehr gut gefällt.

DLF RED KOMODO BrightTangerine Rig

Es gibt noch weiteres Zubehör von Bright Tangerine. So kann man seine KOMODO so individuell wie man möchte gestalten.

DLF RED KOMODO BrightTangerine Rig
DLF RED KOMODO BrightTangerine Rig
DLF RED KOMODO BrightTangerine Rig

Die Timmy Ribs von GDU sind ähnlich aufgebaut, bieten aber kein integriertes Natorail. Sie passen sich aber etwas besser an den Body der Kamera an.

DLF RED KOMODO RIG

RED hat auch einen eigenen Handgriff für die KOMODO im Sortiment, den Wing Grip. Bei mir war dieser Griff im Starter-Paket dabei. 

DLF RED KOMODO RIG
TopRails/TopPlates

TopPlates sind auch immer Geschmacksache. Braucht man hier ein Natorail oder möchte man die Pins der RED noch nutzen können.  

Das TopRail von BrightTangerine wird auf der oberen Seite der Kamera angebracht. Beim TopRail kann man noch mittels FisherPin noch eine Start/Stop-Kabel anschließen und so zum Beispiel die Kamera über den Nucleus-N starten und stoppen. Außerdem kann man beim TopRail auch noch den OutRigger-Handle von Red anschließen und kann die Kamera über den Griff starten und stoppen. 

DLF RED KOMODO BrightTangerine Rig
DLF RED KOMODO BrightTangerine Rig

Diese Teile würde ich als Grundkonfiguration für die RED KOMODO verwenden. Über die SidePlates kann man noch Griffe oder anderes Zubehör bei Bedarf anschließen und am Natorail an der oberen Seite kann man einen Monitor und TopHandle befestigen. Natürlich kann man die Kamera auch komplett ohne Zubehör verwenden. Man braucht auch nicht unbedingt einen zusätzlichen Monitor. Ich würde aber grundsätzlich immer noch einen Monitor empfehlen, weil der interne Monitor der Kamera dann doch viel zu klein für die Beurteilung des Bildes ist. 

Top Handle

Ein TopHandle gehört für mich nicht unbedingt zur Grundkonfiguration. Aber bei meinen Drehs liegt immer einer in der Tasche. 

Teilweise brauche ich keinen TopHandle, wenn ich den Monitor direkt auf der KOMODO mit dem Natorail befestige. 

Bei vielen Setups verwende ich grundsätzlich aber einen TopHandle. Zum einen, weil man die Kamera so leichter herumtragen kann (wenn man gerade nicht dreht), zum anderen, weil man hier einfach das Seil von einem EasyRig anbringen kann. Und das EasyRig sollte eh bei keinem Dreh fehlen. 

Baseplates mit 15mm Rods

Als Nächstes schauen wir uns die unterschiedlichen Baseplates mit 15mm Rods an. Die Baseplate braucht man, um die Kamera auf die richtige Höhe für weiteres Zubehör zu bringen. Die Abstände von der Kamera zu den 15mm Rods sind genormt. So kann man eine MatteBox oder Follow Focus ohne zusätzliche Adapter anbringen.

Im Moment verwende ich noch die normalen 15mm Rods bei meinen Rigs, da 19mm Rods für die KOMODO fast überdimensioniert sind. Aber bei größeren Zooms muss man wahrscheinlich schon auf die größeren 19mm Rods wechseln. Hierfür braucht man dann natürlich auch eine andere Baseplate. Die eher günstigen Hersteller wie SmallRig oder 8Sinn bieten nur Baseplates mit 15mm Rods an, für größere Baseplates muss man dann zu BrightTangerine. 

Ich möchte euch jetzt wieder zwei Baseplates als Beispiel vorstellen. 

SmallRig Baseplate

Die 15mm Baseplate von SmallRig hat zwei Schnellwechselplattenaufnahmen. Eine an der oberen Seite und eine an der unteren Seite. So lässt sich die Kamera auch mal schnell von der Baseplate nehmen, wenn man für einen Shot zum Beispiel keine Mattebox braucht. Die obere Schnellwechselplatte ist eine Standard Manfrotto-Platte, an der unteren Seite kann man auch eine Manfrotto-Platte anschrauben oder eine ARRI Dovetail verwenden. 

DLF RED KOMODO RIG

Natürlich kann man Standard 15mm Rods an der Baseplate befestigen. Leider gibt es keine Möglichkeit einen Objektivadapter zu befestigen. Weder der SmallRig Cage noch die Baseplate hat diese Option. Wenn man diese Funktion braucht (wenn man zum Beispiel einen KipperTie Adapter verwenden will), sollte man sich nach einer anderen Baseplate umsehen. 

WoodenCamera Baseplate

Die Baseplate von WoodenCamera ist ähnlich aufgebaut. Bei WoodenCamera hat man bei der oberen Platte den ArcaSwiss-Standard. Sie hat die Möglichkeit zusätzlich noch einen Objektivadapter an der Kameraplatte festzuschrauben. Außerdem hat der Baseplate an der Seite noch integrierte ARRI-Rosetten. 

DLF RED KOMODO RIG

Mit der Baseplate ist unser RIG für die KOMODO soweit fertig. Jetzt kommt es natürlich auf die persönlichen Vorlieben an, unter Umständen braucht man noch Handgriffe, eine EVF-Halterung, einen EVF oder eine V-Mount Halterung. 

KOMODO mit Strom versorgen

In diesem Abschnitt geht es jetzt um die Stromversorgung der Kamera.

V-Mounts und Canon BP-955 Batterien

RED hat hier auch wieder einen neuen Weg für die KOMODO gewählt. Man kann jetzt direkt Canon BP Akkus bei der Kamera anschließen. Bei allen bisherigen REDs braucht man ein zusätzliches Modul für V-Mounts oder andere Kameraakkus. 

Durch die Möglichkeit zwei Canon BP Akkus gleichzeitig zu verwenden, hat man auch direkt ein redundantes Akkusystem. Wenn ein Akku leer ist, wird der zweite Akku verwendet. Mit einem BP-955 Akkus bekommt man ca. 1,5h Aufnahmezeit. Wenn man längere Aufnahmezeiten braucht, kann man entweder auf die größeren BP Akkus wechseln oder V-Mounts/Gold-Mounts mittels Adapterplatte oder D-Tap-Kabel verwenden. 

V-Mount/Gold-Mount Halterung

Hier gibt es natürlich auch wieder unterschiedliche Systeme von den Zubehör-Herstellern. Ich stelle euch wieder zwei verschiedene System vor. 

WoodenCamera – Battery Slide Pro V-Mount

Die V-Mount Adapterplatte von WoodenCamera wird in einen Canon BP Slot gesteckt und dann über den DC-IN Port mit der RED verbunden. Jetzt kann man die KOMODO über einen V-Mount mit Strom versorgen. Zusätzlich hat man noch drei D-Tap Anschlüsse für weiteres Zubehör. 

DLF RED KOMODO RIG
DLF RED KOMODO RIG

Bei der Adapterplatte wird nur ein Akku Slot verwendet, der andere bleibt so aber nutzlos. Mit der optionalen Extension für die V-Mount Adapterplatte kann man den zweiten Akku-Slot auch noch verwenden. Die Platte befindet sich dann etwas weiter hinten und macht so Platz für den Akku. Dieses System ist jetzt auch Hot-Swap fähig. 

DLF RED KOMODO RIG

Hot-Swap heißt übrigens, wenn man den Akku bei einem laufenden System wechseln kann. Die Kamera muss hierfür nicht heruntergefahren werden. Das geht natürlich nur, wenn die Kamera dauerhaft mit Strom versorgt wird. 

Das komplette Akku-System von WoodenCamera gibt es auch für Akkus mit Gold-Mount.

Tilta – Dual Canon BP to V Mount Adapter Battery Plate

Jetzt schauen wir uns noch das V-Mount System von Tilta an. Die Adapterplatte wird in beide Akku-Slots eingesteckt. Die Adapterplatte hat zwei D-Taps, zwei Limo-Stecker und einen USB-Stecker für Zubehör. 

Bei der Lösung von Tilta verliert man zunächst die How-Swap Möglichkeit. Über einen Umweg bekommt man wieder die Hot-Swap-Fähigkeit. Bei einem Akkutausch muss man den neuen Akku zunächst an einen Limo-Stecker anschließen. So bekommt die KOMODO jetzt Strom über zwei V-Mounts, dann nimmt man den leeren V-Mount von der Platte ab und steckt den neuen V-Mount in die Platte und entfernt dann wieder das Limo-Kabel. Das ist aber sehr umständlich und nicht unbedingt praktikabel. Ich würde hier eher die Kamera herunterfahren, den Akku tauschen und dann die Kamera wieder hochfahren. Das kostet natürlich Zeit. 

DLF RED KOMODO RIG
DLF RED KOMODO RIG
Tilta – Battery Plate für Advanced Power Distribution 

Ich wollte eigentlich nur zwei Batterie-Adapter vorstellen. Jetzt kam aber noch ein neuer Adapter von Tilta auf den Markt, quasi eine Alternative zur bereits genannten Adapterplatte. Bei dieser Platte hat man noch mehr professionelle Anschlüsse (GenLock, 5-Pin, etc) an der Seite. Außerdem ist diese Adapterplatte von RED zertifiziert. So sieht man auch den Status des V-Mounts auf dem Display der KOMODO.  

DLF RED KOMODO RIG
DLF RED KOMODO Tilta Plate

In einem separaten Artikel beschreibe ich die Tilta Advanced Power Distribution Module für die KOMODO detaillierter.

Jetzt haben wir einen Überblick über das unterschiedliche Zubehör für die KOMODO. Im nächsten Abschnitt zeige ich euch ein paar Konfigurationen der Kamera. 

Unterschiedliche Konfigurationen für die RED KOMODO

Ich persönlich habe mich noch nicht für eine Baseplate für die KOMODO entschieden. Ich möchte hier ein möglichst universelles System, weil ich die Kamera in unterschiedlichen Konfigurationen nutzen möchte. Wahrscheinlich wird es die LeftField-Plate von BrightTangerine. 

In meinem Artikel über das Rigging der BMPCC4K habe ich euch aus einige unterschiedliche Konfigurationen vorgestellt, diese waren mit sehr viel Umbauarbeiten behaftet. Mittlerweile nutze ich die Pocket4K daher nur noch im „Studio“-Modus. Also mit Baseplate, V-Mount-Adapterplatte, TopHandle und Monitor. 

Bei der KOMODO möchte ich grundlegende Umbauarbeiten möglichst vermeiden. Da ich mich noch für keine Baseplate entschieden habe, verwende ich im Moment die Baseplate der Pocket4K, wenn diese gerade nicht im Einsatz ist. 

KOMODO im Studiorig

Mein Studiorig für die KOMODO baue ich ähnlich wie mein Studiorig der BMPCC4K auf. Ich verwende also eine Baseplate mit 15mm Rods. An den Rods kann man die V-Mount Adapterplatte von SmallRig oder anderes Zubehör anbauen.

Leider habe ich noch keine genormte Baseplate für die KOMODO. Die Baseplate, die ich im Moment verwende, ist etwas zu niedrig für das meiste 15mm-Zubehör. Meine Genus-Mattebox sitzt somit auch nicht richtig auf den Rods. Achtet beim Kauf einer Baseplate unbedingt darauf, dass es eine genormte Baseplate ist. Die meisten Hersteller machen das schon automatisch. Es gibt aber immer noch Hersteller, die sich nicht an bestimmte Industriestandards halten.

DLF RED KOMODO Studio RIG

Am Haltegriff (TopHandle) befestige ich meinen PortKeys BM5 WRIII. Die Monitorhalterung ist schwenkbar. So kann man sich den Monitor immer anpassen. 

DLF RED KOMODO Studio RIG

An einem Rod an der oberen Seite befestige ich den Motor vom Nucleus-N. Die Stromversorgung läuft über D-Tap. Der Motor ist über den FisherPin mit der Kamera verbunden. So kann man die Aufnahme der Kamera über das Nucleus-N Handwheel starten und stoppen.

DLF RED KOMODO Studio RIG
DLF RED KOMODO Studio RIG

Das Kabelmanagement kann man natürlich noch optimieren.

KOMODO auf dem Gimbal – Ronin RS2

Mein KOMODO Gimbalsetups ist deutlich reduzierter. Hier brauche ich keinen TopHandle mit Monitor. Der Monitor wird mittels Halterung direkt am Gimbal angeschlossen. Ich verwende hier auch keine Baseplate mit Rods, weil die Kamera sonst zu hoch auf dem Ronin RS2 wird. 

Am einzelnen Rod an der oberen Seite, kann man den Motor von DJI oder Tilta anschließen. 

DLF RED KOMODO Gimbal RIG
DLF RED KOMODO Gimbal RIG

Die Kamera wird direkt über Canon BP-Akkus mit Strom versorgt. So wird die Kamera auch nicht zu schwer und man kann das ganze System auch noch bequem tragen. 

Ich habe auch noch einen separaten Artikel über die RED KOMODO auf dem DJI Ronin RS2 geschrieben, hier gehe ich noch etwas genauer auf die unterschiedlichen Konfigurationen auf dem Gimbal ein.

DLF RED KOMODO Gimbal RIG
Handheld

Wenn ich mit der KOMODO aus der Hand arbeiten will, dann kommt es immer etwas auf den Dreh an. Wenn ich viel zwischen Stativ und Handheld hin- und herwechseln muss, dann verwende ich die Studiokonfiguration.

Wenn ich ausschließlich aus der Hand arbeiten möchte, dann gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Ich habe euch hier ein paar Handheld-Konfiguration zusammengestellt.

Baseplate + Monitor + Griff

DLF RED KOMODO Handheld RIG
DLF RED KOMODO Handheld RIG
DLF RED KOMODO Handheld RIG

Baseplate + Smartphone + Griff

DLF RED KOMODO Handheld RIG
DLF RED KOMODO Handheld RIG
DLF RED KOMODO Handheld RIG

Ihr dürft euch nicht 100% auf die Verbindung via Wifi zum Smartphone verlassen. In der Regel funktioniert es sehr zuverlässig. Wenn ihr euch aber in einem Raum mit vielen anderen Wifi-Signalen bewegt, dann setzt das Signal öfters aus.

Monitor + Griff

DLF RED KOMODO Handheld RIG
DLF RED KOMODO Handheld RIG
DLF RED KOMODO Handheld RIG

Zusammenfassung

Ihr seht, die KOMODO ist äußerst flexibel einsetzbar und oft halten sich die Umbauzeiten ziemlich in Grenzen. Gerade das einfache Balancieren auf dem Gimbal macht die Arbeit mit der Kamera so angenehm. Natürlich habe ich in diesem Artikel nicht alle möglichen Konfiguration, die die Kamera ermöglicht, erläutert. Es gibt natürlich noch viel mehr Hersteller von Zubehör. Schaut euch zum Beispiel mal die V-Mount Adapterplatte COCOMODO von Bebob an. Hier bezahlt man etwas mehr, dafür bekommt man eine sehr hochwertige Adapterplatte, die in Deutschland designed wurde. 

*es handelt sich um Amazon-, EBay-, SmallRig oder Thomann-Affiliate Links.
Das bedeutet, ich bekomme eine Miniprovision, wenn jemand etwas kauft,
das Produkt wird dadurch nicht teurer.

die lichtfänger Josef Sälzle
Josef Sälzle // DIE LICHTFÄNGER Gründer und Filmemacher

Hi, ich bin Josef, Kameramann und Filmemacher.
Ich schreibe in meinem DIE LICHTFÄNGER Blog über Kamera– ,
Lichttechnik und über alles was das Filmemachen angeht.
Mit meiner Filmproduktion DIE LICHTFÄNGER mache ich Filme für Unternehmen & andere Selbstständige. Bei Fragen könnt ihr mir gerne eine Mail schreiben.

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